Versprochen-Gebrochen

Versprochen – Gebrochen

Die Parteien im Deutsche Bundestag haben Menschen mit Behinderungen zu ihren Belangen am 26. und 27.10.2012 in den Deutschen Bundestag zu einem ersten Behindertenparlament eingeladen.     

Die Einladung erfolgte durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Lammert. Er hatte uns am letzten Tag versprochen, diesen Kontakt wie das Jugendparlament, jedoch nicht jedes Jahr  sondern alle zwei Jahre fortzuführen.   

Nochmals gerne zu Erinnerung.
siehe dazu: www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/41229714_kw43_behinderung/209810
und folgende Dokumentation zum runterladen:                                                                               Menschen-mit-Behinderung-im-Deutschen-Bundestag-26-und-27-10-2012  

                                                Wir fordern gleiche Chancen für Alle.

Die Einladung des Deutschen Bundestages für eine fraktionsübergreifende  Fachveranstaltung am 23.09.2016 steht der Inklusion und Teilhabe entgegen und  wider-spricht dem Selbst gestellten Ziel der Bundesregierung „Nichts über Uns, ohne Uns“, dem Motto der Behindertenbewegung aus  dem Europäischen Jahr 2003 für Menschen mit Behinderung.   

Hier wurden nur 180 ausgewählte Menschen mit Behinderungen eingeladen, damit sie wieder eine Veranstaltung durchführen können, die nichts mit unserem Motto: „Nichts über Uns, ohne Uns“  verbindet. Die Politiker werden wieder über uns reden,  über ein „gutes Bundesteilhabegesetz“, was schlecht für unsere Teilhabe ist und der UN-BRK entgegen steht. Dies geschieht aber wieder mal nicht mit uns.  Sie gestalten es  wieder von Oben nach Unten, weil sie es ja gut mit uns meinen. Sie haben den inklusiven Gedanken unserer Behindertenbewegung nicht verstanden.                                                                    

Wir fühlen uns als Menschen „zweiter Klasse“ und fordern folglich die Fortführung des Behindertenparlamentes ein, um mit den Mitgliedern des Bundestages aller Parteien über Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit zu diskutieren und Rahmenbedingungen gemeinsam festzulegen.          

Die Politiker müssen endlich die Inklusion nicht als eine  gesellschaftliche  Belastung, sondern als ein Mehrwert für  die Gesellschaft  verstehen.              

                              Wir fordern echte Teilhabe für Alle und Mut zur Inklusion.

Macht alle mit. Fordern wir unsere demokratischen Rechte ein.  Der Deutsche Bundestag macht jedes Jahr ein Jungend- und Seniorenparlament, aber mit uns eine Fachveranstaltung für drei Stunden!

Hallo einer Zuhause?                                                                                                                                         

Wir werden schon im täglichen Leben in unserem Land behindert, ausgegrenzt und stigmatisiert.  Bitte dieses nicht auch noch im Deutschen Bundestag.

unsere Postkarte zum ausdrucken: versprochen-gebrochen-postkarte-a5

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Bei Rückfragen sendet uns eine E-Mail an: info@sozialdenker.de

Unser Name ist Programm. Wir wollen unser Land inklusiver, solidarischer und gerechter gestalten.

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